Rund um den Wendelstein 2012

Die diesjährige Mountainbike-Sommertour führte zehn Hobbyradler (Helmut Gerhold, Rainer Gies, Markus Gottstein, Udo Herbach, Erik Lesanovsky, Manfred Müller, Svenja und Tobias Scheller, Arno Staubach, Markus Wehner) in diesem Sommer in den Bereich des Wendelsteins. Die Reise wurde bereits Ende des zurückliegenden Jahres im Rahmen der Jahresabschlussveranstaltung fest geplant. Die Organisation lag in den professionellen Händen von Manfred Müller und unser Quartier direkt am Schliersee auf einer Höhe von 750 Metern (Haus Seegarten, Fischhausen). Rita und Rene Baart verpflegten uns großartig.

Hier das Organisationsteam aus Tourführer und Organisator . . .

 

 

. . . und hier die Gesamtgruppe:

 

 Das Wendelsteinteam unter Führung von Rene

 

Am Donnerstag, den 5.September 2013 ging unsere Reise morgens um 6 Uhr in Fulda los. Am Vorabend wurden bereits die Räder verlagen, so dass morgens nur noch die Teilnehmer eigesammelt werden mussten, um dann pünktlich starten zu können. Das Wetter war gut, so dass wir mit bester Laune Richtung Süden aufbrachen, um rechtzeitig vor Ort, nachmittags unsere erste Runde angehen zu können. Geplant war, am Donnerstag Freitag und Samstag je eine ausgiebige Runde zu fahren. Der Abbildung sind die Touren zu entnehmen:

 

 

Um 14.00 Uhr an diesem Donnerstag Nachmittag war es dann soweit, unter der ortskundigen Führung von Rene starteten wir unsere erste Tour "Rund um die Rotwand", ein bedeutender Alpengipfel mit immerhin 1884 Metern Höhe.

 

 

Erstaunlich war, dass wir diesen Gipfel trotz phantastischem Wetter kein einziges Mal sicher erspähen konnten. Die Fahrt ging zunächst durch Fischhausen und Neuhaus und dann Richtung Bayrischzell und weiter bis kurz vor die österreichische Grenze.

 

 

Dem Grenzlauf folgend kamen wir immerhin auf eine Höhe von knapp 1200 Metern und erreichten bald das Tal der Valepp welches uns ein ganzes Stück malerisch begleitete. Unsere Zielrichtung war nun der Spitzingsee. Unterwegs allerdings machten wir kurz Rast in der Albert-Link-Hütte. Weiter ging es zum Spitzingsee, den wir in bester Abendbeleuchtung geniessen konnten. Über den Spitzingsattel erreichten wir dann wieder unser Quartier in Fischausen. Bei einem verdienten Weizenbier in Renes und Ritas Garten genossen wir die Abendstimmung. Für später hatten wir uns zum Essen in einem Gasthof in Neuhaus angemeldet.

 

Freitag, der 6.September 2013:

 

Nach geruhsamer Nacht und ausführlichem Frühstück stand unsere zweite Etappe an - hier ein Blick aus unserem Frühstücksraum:

 

 An diesem Freitag fuhren wir weit über die österreichische Grenze hin zur Gufferthütte.

Da diese Tour unsere Königstour werden sollte verabredeten wir uns in "Blau/Gelb", was den Bildern anzusehen ist.

Zunächst ging unsere Strecke über den uns ja inzwischen vertrauten Spitzingsattel wieder Richtung Valepp.

 

 

Heute begleitet uns die Valepp über die österreichische Grenze hinweg bis zur Brandenburger Ache, von dort ging es hoch auf 1455 Meter zur Gufferthütte. Erste Anzeichen von Schwäche machte sich breit, denn wir waren noch lange nicht am Ziel, weiter fuhren wir bis nach Unterberg, wo wir uns zum Mittagessen angemeldet hatten.

Die Stimmung des Nachmittags soll durch diese Bilder deutlich werden:

 

 

Allerdings gab es auch Situationen, die uns vor echte Herausforderungen stellten:

 

 

Da der Rückweg zum Spitzingsee dem Hinweg entsprach, entschieden wir uns, wenigstens die Abfahrt nach Fischhaus auf einem ambitionierten Trail zu fahren:

 

 

Abends bei Rene und Rita war Grillen angesagt, Reiner und Udo hatten hier die Verantwortung übernommen und alle waren sehr zufrieden.

 

 

Samstag, der 7.September 2013:

 

Nach erneut geruhsamer Nacht und ausgiebigem Frühstück stand am nächsten Tag unsere letzte Etappe an: "Rund um den Wendelstein" oder anders ausgedrückt: die "Tour der Tour".

Heute sollte sich zeigen, was es bedeutet, ohne koordinierte Führung unterwegs zu sein. Die vielfältigen Wege zum und um den Wendelstein herum stellten unseren Teamgeist auf eine harte Probe. Zu Beginn setzten wir auf die Schwarmintelligenz: "Keiner weiß soviel wie Alle" zum Schluss zeigte sich, dass es sinnvoll sein kann, wenn einer den "Stein des Weisen" gefunden hat, diesen dann auch hartnäckig zu verteidigen.

Doch zunächst zurück zur Tour des Tages:

Um zum Wendelstein zu gelangen starteten wir zunächst wie am ersten Tag Richtung Bayrischzell (aus 5 Kilometern wurden merkwürdigerweise 17 Kilometer, was uns alle sehr erstaunte). Um nun auf dem kürzesten Wege dem Wendelstein zumindest möglichst nahe zu kommen konsultierten wir zwei offensichtlich ortskundige Radlerinnen, die sich auch sehr bemühten, uns den rechten Weg zu erklären, deren Attraktivität es uns allerdings unmöglich machte, die gleichen Dinge verstanden zu haben. Nun gut, wir entschieden uns für die Bergaufvariante und fuhren die Fahrstrasse Richtung Tatzelwurm und somit um den Wendelstein herum. Hinter Sudelfeld sollte dann die Herausforderung des Tages kommen: Wir verließen nach rasanter Abfahrt die Fahrstrasse und fuhren hinauf zur Schuhbräu-Alm. Jetzt mussten 800 Höhenmeter am Stück überwunden werden.

Ab und zu eine Pause einzulegen war keine Schande:

 

 

Der Aufstieg hat sich gelohnt und das Bedürfnis war groß, die Energiespeicher wieder aufzufüllen.

 

 

Nach der anstrengenden Auffahrt folgte eine fulminante Abfahrt, die unseren Bremsscheiben noch heute anzusehen ist, zumal wir viel zu weit ins Tal herunter fuhren, so dass unsere Tagestourenplanung erneut aus den Fugen geriet.

Nach kleineren Diskussionen, welchen Weg wir zu unserem Quartier am Schliersee wählen sollten, setzte sich Markus Gottstein durch, der sein Navigationssystem offensichtlich am besten beherrschte. Nach beherzter Diagonalfahrt durch landwirtschaftliche Nutzflächen erreichten wir schnell den sogenannten Bodensee-Königsee-Radweg, der uns sicher bis zum Schliersee führte. Da die überschüssigen Flüssigkeitsvorräte auch wieder ihren Weg nach draußen suchten, war nochmal eine Pause nötig.

 

 

Am Abend erwartete uns ein sehr reichhaltiges Pastamenue, welches von Rita und Rene für uns zubereitet wurde. Wir ließen den Abend ausklingen und konnten auf drei wirklich schöne, von Unfällen verschonte und vom Wetter verwöhnte Tage zurückblicken.

Vielen Dank an Alle für die ausgeglichene und wirklich gute Stimmung - ganz besondere Dank an Manfred für die Organisation und an Rita und Rene für die Führung und Verpflegung vor Ort!

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